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Türkei Forum
Thema
Herbi | 22.10.2012 | 15:59 Uhr | ID 95514
Aufenthaltserlaubnis

Hej, ich weiß nicht, ob diese Frage hier schon mal erörtert wurde, darum will ich sie stellen:
WIE LANGE DARF MAN SICH BEI EINREISE IN DIE TÜRKEI IM LANDE AUFHALTEN?
GIBT ES EIN JAHRESGESAMTAUFENTHALTSDAUER?
Schon jetzt herzlichen Dank für die Antwort!

Beiträge
mupli | 22.10.2012 | 22:08 Uhr | ID 95521
Re: Aufenthaltserlaubnis

Um ein Jahr oder länger in der Türkei zu leben brauchst du eine Aufenthaltsgenehmigung. IKAMET

Normal darf man genau 90 Tage (nicht 3 Monate aufgepasst) im Land bleiben. Dies kann gegen Gebühr nochmals um 90 Tage verlängert werden.

Ein Tag zu lange im Land, kann pro Tag über 100 TL Strafe kosten.

Für Ikamet muss man entweder einen Mietvertrag oder im Besitz einer Immobilie sein. Auch der Nachweis, Rentenbescheinigung oder Bankauszug (glaub 5'000 Euro pro Jahr) nachweisen können.

Ganz genaue Informationen erhälst du an Ort und Stelle bei der Fremdenpolizei.

Herbi | 23.10.2012 | 08:36 Uhr | ID 95523
Re: Aufenthaltserlaubnis

Dann darf ich also ein mal im Kalenderjahr für 90 Tage im Land bleiben?
Wenn ich länger als 90 Tage bleiben will, muss ich also zur Ausländerpolizei gehen!
Stimmt das so?

tippgeber | 23.10.2012 | 09:39 Uhr | ID 95525
Re: Aufenthaltserlaubnis

Das ist so nicht richtig!

Man darf innerhalb von 180 Tagen insgesamt 90 Tage (auch mit mehreren Aufenthalten, also z.b. 3 x 30 Tage) ohne Visum in der Türkei bleiben. Wer nur für 1 Jahr in der Türkei bleiben will und nicht mehr, braucht ein Visum von der türkischen Botschaft. Wer länger bleiben will benötigt eine Aufenthaltsgenehmigung (Ikamet). Diese setzt einen Nachweis pro genehmigten Monat von 500,00 US$ oder den Gegenwert in TL oder € auf einem Konto einer Bank in der Türkei voraus. Für Rentner gelten andere Voraussetzungen, aber ein Rentenbescheid von 500,00 US$ (z. Zt. ca. 390,00 €).

tonicek | 23.10.2012 | 22:01 Uhr | ID 95533
Aufenthaltserlaubnis

Naiv gefragt: Kann mir jemand sagen, ob ich ohne Weiteres ein JAHRESVISUM [Tourist] auf dem Hamburger Konsulat bekomme? Benötige ich Nachweise – Geld – Begründungen . . . oder etwas Ähnliches ?
Weiß jemand, was es kostet?
Danke f. alle Hinweise . . .

mupli | 23.10.2012 | 22:56 Uhr | ID 95534
Re: Aufenthaltserlaubnis

Hallo Tonicek – also in der Regel nach meinen Erfahrungen wissen die türk. Konsulate quer durch ganz Europa von Berlin bis London und Bern hinten und vorne nichts.

Sie saugen sich die Antworten aus den Fingern.....Sorry aber diese Leute sind stroh....du...

Geh auf die Fremdenpolizei in der Türkei. Nachweis von etwa 5'000 Euro im Jahr (Bankauszug) oder Rentenbescheinigung.

Ikamet (Preis für das blaue Büchlein etwa 150 TL und ein Jahr nochmals etwa 150 TL).

Wohnsitz hast du bei einem Freund in der Türkei als Nachweis. (Du kennst ja sicher genug Leute)

Sicher kann dir der Tippgeber@ auch noch helfen dabei.

tippgeber | 23.10.2012 | 23:37 Uhr | ID 95535
Re: Aufenthaltserlaubnis

Naja, ein paar Kosten für das Ikametheft und einige Übersetzungen (z.B. Rentenbescheid) incl. notarieller Beglaubigung kommen noch dazu. Ausserdem der Nachweis eines Wohnsitzes und eventuell sogar ein Nachweis des Stromlieferanten, dass man dort angemeldet ist.

Das ist nicht immer alles nachvollziehbar.

tonicek | 24.10.2012 | 11:00 Uhr | ID 95539
Aufenthaltserlaubnis

Hallo, mupli, ich glaube, Du hast mich nicht ganz korrekt verstanden. Ich möchte KEIN Ikamet – ich möchte schlicht + einfach ein TOURISTEN – JAHRES – VISUM. Das ist in vielen Ländern möglich [ auch z.B. in dem ungastlich-komplizierten Rußland – nur mal als Beispiel!].

Normalerweise bekommt man ein solches Touristen-Visum nicht bei der Botschaft, sondern den dazugehörigen angeschlossenen Konsulaten . . .

Aber ich glaube, ich fahre ganz einfach nach Hamburg und frage dort auf dem TR-Konsulat direkt nach . . .
Dafür sind die ja eigentlich da – auch wenn sie vielleicht oder ganz sicher » strohdumm » sind, wie Du schreibst.

Dieses »strohdumme« bei Konsulats- + Botschaftsangehörigen habe ich übrigens sehr, sehr oft weltweit feststellen können – hatte immer den Eindruck, daß das meist Leute sind, die zu Hause nichts zu sagen haben + sich dafür im Ausland aufspielen wie die Götter !!!
Als Ausländer kam ich mir meist vor wie ein Bittsteller oder besser: wie ein Bettler !!!

Trotzdem Dank für alle Müh‹ + Antworten.

Habessos | 24.10.2012 | 13:27 Uhr | ID 95545
Re: Aufenthaltserlaubnis

Hallo Tonicek und Herbi,

hier wird Euch geholfen: Siehe Link

Elektronisches Türkei-Konsulat – VisaInfos

mupli | 24.10.2012 | 18:05 Uhr | ID 95546
Re: Aufenthaltserlaubnis

Diese türk. Internetseite kommt eigentlich ganz gut daher. Hoffentlich wissen es auch die türk. Angestellten auf ihren Ausland Vertretungen.

Bei mir wussten sie nicht mal Bescheid was eine Ikamet-Verlängerung ist ?
Solle alles einschicken sagten sie und es werde in Ankara dann abgeklärt. Dauere etwa 6 Wochen und sei mit Kosten von 200 Euro verbunden exkl. Ikamet versteht sich.

Eine Story für sich......Im Land selber war es eine Sache von einem halben Tag bei der Fremdenpolizei.

Habessos | 24.10.2012 | 19:21 Uhr | ID 95547
Re: Aufenthaltserlaubnis

@ Mupli

Da muss ich aber (ausnahmsweise) die Konsulatsangestellten in Schutz nehmen, auf einer der Visa-Info-Seiten (entweder e-konsolos oder gov.tr) steht, dass Ikamet und alles, was damit zusammenhängt, nicht von Auslandsvertretungen, sondern nur im Inland von der Fremdenpolizei bearbeitet wird.

@ Tonicek

Bitte beim Konsulat nachfragen, wie das mit dem Melden auf der Fremdenpolizei ist, bei mir haben die damals bei der Ausreise (Visum für ein Jahr) ein bisschen Ärger gemacht, weil ich nirgendwo gemeldet war. Hab halt gesagt, dass ich das ganze Jahr rumgereist bin und sie haben mich dann doch rausgelassen ;-) Bei einem Visum mit multiplen Einreisen mag das wohl wegfallen....

Selamlar – Habessos

mupli | 25.10.2012 | 10:33 Uhr | ID 95551
Re: Aufenthaltserlaubnis

Mittlerweile wissen glücklicherweise auch die türk. Zollbeamten auf dem Flughafen in Istanbul, was ein Ikamet ist.

Vor ein paar Jahren bei der Ausreise hat mir eine türkische Zollbeamte vorgeworfen, dass ich ein paar Wochen zu lang im Land war. Auch ihr Kollege gab seinen Senf dazu.
Das bezahlte Ikamet war aber noch über 3 Jahre gültig !

Erst als deren Vorgesetzter kam kriegten sie Nachhilfestunden von ihm. Grosses Erstaunen zwar und »ruckzuck« wurde der Ausreisestempel in den Pass »geklatscht« ...lach!

RL | 25.10.2012 | 18:44 Uhr | ID 95554
Re: Aufenthaltserlaubnis

>>Mittlerweile wissen glücklicherweise auch die türk. Zollbeamten auf dem Flughafen in Istanbul, was ein Ikamet ist.<<

warum sollte das auch einen Zöllner interessieren, der fragt höchstens nach ein- oder ausgeführten Waren.

Gemeint sind wahrscheinlich die Beamten der Ein-/Ausreisekonrolle, in D ist das der Grenzschutz.

Wer also ständig über die »Unwissenheit« anderer herzieht, sollte sich selbst mal schlauer machen.

tonicek | 25.10.2012 | 22:33 Uhr | ID 95555
Aufenthaltserlaubnis

@ Habessos & mupli: Danke f. alle Hinweise!

Ich sehe schon, um Nägel mit Köpfen zu machen, verbinde ich die nächste Hamburg-Fahrt mit einem TR-Konsulat-Besuch in der Hoffnung, dort kompetente + eindeutige Auskünfte zu bekommen + evtll. gleich ein Visum mitzunehmen.-
Im Besitz eines Jahres-Touristen-Visums heißt natürlich noch lange nicht, daß ich ein Jahr nonstop dort bleibe oder bleiben möchte – es ist nur für den Fall der Fälle – 90 Tg. am Stück sind schon bißchen wenig – und man muß auch höllisch aufpassen, daß man die Zeit nicht überzieht.- Anmeldungen polizeil. Art werde ich sowieso umgehen, vielleicht paar Quittungen von vereinzelten Campingpl., das ist dann aber auch schon alles. Kann ja an der Grenze meine handgefertigte Liste vorzeigen, aus der zu ersehen ist, wann ich wo und auf welchem Parkplatz oder in welcher Waldschneise ich im WoMo übernachtet habe.
Wenn ich Näheres weiß, gebe ich das mal hier als Faktencheck bekannt.
Von der TR aus möchte ich auf alle weiter nach Georgien – Batumi + vor allem auch Tiflis + dann sehen wir mal weiter,wie es dann inzwischen mit Armenien aussiseht . . .
Gruß v. tonicek, der sich inzwischen in Böhmen [Bohemia – CZ] häuslich niedergelassen hat . . .

Habessos | 25.10.2012 | 23:20 Uhr | ID 95556
Re: Aufenthaltserlaubnis

Hi Tonicek,

dann auf jeden Fall im Visumsantrag »multiple entry« ankreuzen...

Und Visum gleich mitnehmen? Hm, bei mir war damals angeblich der Visa-Drucker kaputt – wird ja in den Pass gedruckt – so mußt ich meinen Pass dort lassen und konnt ihn 10 Tage später (!) abholen...

Hier in Berlin hat das Generalkonsulat extra »Sprechstunden« für Visa-Anträge, daher lieber vorher telefonisch in Hamburg nachfragen...

Ansonsten dürfte ausser den benötigten Fotos bei Dir der Rentenbescheid und Kontoauszug mit Eingang der Rente ausreichen. Nicht vergessen: Natürlich alles in Kopie, aber trotzdem die Originale dabei haben, wird oft nach gefragt...

Liebe Grüße in die alte Hanse-Heimat
Habessos

mupli | 26.10.2012 | 07:34 Uhr | ID 95557
Re: Aufenthaltserlaubnis

Hallo Tonicek
Nach Georgien zu reisen steht auch auf unserem Programm.
Aber erst wenn wir ein 4x4 Auto haben. Die Strassen ab der georg. Grenze solllen immer noch ganz schlecht sein, viele Schlaglöcher wie uns gerade kürzlich 2 Reisende mitteilten. Der eine mit dem Motorrad konnte Slalom fahren.

Detlev | 26.10.2012 | 09:08 Uhr | ID 95560
Re: Aufenthaltserlaubnis

Dann können wir uns ja fast in Georgien treffen ...
Das Blöde ist, dass du – Mupli – uns ja noch ständig mit interessanten Zielen nördlich von Adana versorgst. Kapuzbasi habe ich fest eingeplant, und wenn ich schon mal in der Gegend bin, will ich auch mal die Giaurdere-Brücke sehen, von der wohl James Bond in seinem neuen Film gestürzt ist.
Aber das liegt leider nicht gerade auf der Strecke nach Georgien.

Im Blick auf die Schlaglöcher macht es dir ein 4x4 auch nicht leichter. Und das fängt auch nicht erst in Georgien an. Auf der Strecke von Cildir nach Kars betrug das Asphalt-Schlagloch-Verhältnis etwa 1 zu 3, schlimmer hat es meine Frau bislang nur im Kosovo kurz nach dem Krieg erlebt.

Detlev

tonicek | 26.10.2012 | 17:53 Uhr | ID 95562
Aufenthaltserlaubnis

@ Habessos: In HH bin ich relativ oft – 66 km von meiner Haustür – da gibt es kein Problem. Solche Angelegenheiten verbinde ich immer mit einem Theaterbesuch – Hamburg hat gemeinsam mit Berlin die besten Theater Deutschlands. Nach dem Theater schlafe ich im WoMo am Fischmarkt den Schlaf der Gerechten – am nächsten Morgen geht es auf Tour zu den Konsulaten, die gerade anstehen – Organisation ist alles. – Danke f.d. Tipps!

@ mupli: Straßen waren nie ein Problem für mich!
War schon 1992 das erste Mal in Albanien – mit der Fähre ADRIATICA von Ancona nach Durress – dann weiter am Ohridsee entlang nach Macedonia – Bulgarien – Rumänien – Ukraina usw. etc. pp – Wer das alles mit dem WoMo gefahren ist, der fürchtet sich vor nichts mehr !!!
Meine » beste, schönste, interessanteste » Reise war vor knappen 20 Jahren von der OSTSEE an die BARENTSSEE – via DE – PL – Litauen – Lettland – Estland – Rußland – quer durch die Republik Karelia nach Murmansk, ganz dicht an den U-Boot-Hafen der Barantssee – wer dort »Freunde« hat, braucht keine »Feinde« mehr :-) !!!

mupli | 26.10.2012 | 19:27 Uhr | ID 95564
Re: Aufenthaltserlaubnis

Ich glaub's nicht Detlev da bin ich schon x-mal die alte E90 von Tharsus nach Posanti gefahren und wir haben viele tollen Dinge gesehen.
Aber diese Eisenbahnbrücke kenne ich nicht. Müssen wir unbedingt demnächst mal hinfahren.

Wenn du auch mal dort in der Gegend bist, unbedingt die grosse Festung GÜLEKKALESI besuchen. Traumhafte Aussicht von oben in alle Himmelsrichtungen.

Dann unbedingt in das Dorf CAMLIAYLA hochfahren. Es gibt dort 2 Burgen. Wir haben unsere Zelte etwa 100 Meter vom Sinap Kalesi aufgeschlagen inmitten der Aplwiesen umgeben von alten Wachholderbäumen.

Am nächsten Tag ging es weiter über 2 Thaurusketten auf schmalen steinigen Wegen bis zum höchsten Punkt von 2'720 Meter. Der Fiat Doblo schaffte es knapp. Manchmal mussten meine anderen 3 Mitfahrer zwischendurch mal aussteigen und 200 Meter zu Fuss gehen wegen dem Gewicht.

Dummerweise streifte ich beim runterfahren die Diesel-leitung. Dank Isolierband und Material aus der Autoapotheke konnte das Leck abgedichtet werden.

Fuhren dann Richtung Ulukisla und bogen wieder rechts ab Richtung Karagöl wo wir die Zelte auf 2'200 Meter aufstellten. Die Nacht war etwas kalt und sehr lang.
Am nächsten Tag Wanderung etwa 1 Stunde zum Karagöl. Es war traumhaft.

Der grosse Höhepunkt kam am Schluss als wir eine riesengrosse Schar von wilden Pferden sahen. Haben sie 2 bis 3x durchgezählt es waren 44 wilde Pferde. Machten ganz tolle Fotos. Zu ein paar wenige Pferde konnten wir uns nähern. Sie schnupperten an unserer Hand ganz zaghaft.

Wir sagten alle es waren 3 wunderschöne Tage als wir am Abend wieder in unserer Wohnung an der Küste waren.

Ja Tonicek@ über diese Bergstrassen wärst du mit deinem WM unmöglich durchgekommen. Bezüglich Strassenverhältnisse in Georgien informiere dich gut.
Hatten kürzliche eine deutsche alleinreisende Frau hier getroffen welche mit ihrem Landrover unterwegs war in Georgien. Löcher auf der Strasse von bis zu einem halben Meter sollen keine Seltenheit sein. Manchmal sei es so schlimm, dass man echt alle paar Meter im Zickzack fahren muss. Manchmal auch neben der Strasse. Diese Frau war von Süddeutschland bis nach China und zurückgefahren. Sagte uns Georgien sei etwas vom Schlimmsten bezüglich den Strassen.

Wir haben eigentlich geplant mal von der Türkei nach Tiflis zu fliegen und weiter nach Bantumi. Leider sind die Unterkünfte (Hotel-Pensionen) sehr teuer und übersteigen die Preise sogar in der Schweiz.
Dies aus ganz einfachem Grund, dass es nicht viele Hotels gibt. Die meisten Hotels sind für Geschäftsleute gebaut. Georgien ist »noch« keine Touristendestination halt.
Weiter erzählten uns Reisende (Motorradfahrer), dass die Georgier aber sehr liebe und nette Leute sind.

Vielleicht kannst du eine »Raupe« an deine WM Räder montieren ? Alles Gute und noch einen schönen Tag wünsch ich allen.

detlev | 28.10.2012 | 08:29 Uhr | ID 95573
Re: Aufenthaltserlaubnis

Hi Mupli,

die meisten deiner Tipps konnte ich anhand meines »Adım Adım Türkiye«-Atlas nachvollziehen der ist sehr detailliert, wiewohl auch etwas fehlerbehaftet).
Ich nehme an, dass eine der Burgen bei Çamlıyayla das »Lambron«- (oder: »Namrun«-)Kalesi war (die unterschiedlichen Schreibweisen und Namen erschweren die Identifikation oft noch zusätzlich). Nicht finden konnte ich den »Karagöl«, zumal es in der TR ja eine Unzahl von Orten etc. dieses Namens gibt.
Wart ihr schon mal auf Anarvarza südlich und auf Karasis etwas nördlich von Kozan?

Gruß
Detlev

tippgeber | 28.10.2012 | 12:19 Uhr | ID 95577
Re: Aufenthaltserlaubnis

Das dürfte wohl hier sein:

Karagöl

mupli | 28.10.2012 | 20:59 Uhr | ID 95581
Re: Aufenthaltserlaubnis

Vielen Dank Tippgeber. Es hat aber oberhalb vom KARAGÖL
nochmals einen See.
Etwa 30 Minuten Wanderung. Der Name kommt mir jetzt leider nicht in den Sinn.
Wir haben in diesem See, als wir das erste Mal in diesem Juni dort waren, sogar »übertrieben« gesagt gebadet.
Es lag noch etwas Schnee bis zum See. Immerhin habe ich auch etwa 10 Schwimmzüge geschafft, bei etwa 2 Grad Wassertemperatur.

Lieber Detlev, es gibt in Camlyayla oben zwei Festungen. Wir haben beide schon besichtigt.
Gezeltet haben wir zweimal schon oben beim Sinap Kalesi.
Gleich am Anfang von Camlyayla sieht man das braune verrostete Schild fast nicht. Etwa 3 KM geht es auf einem Feldweg hoch.
Es handelt sich beim Sinap Kalesi um einen kompakten
doppelgeschossigen quereckigen Wohnturm mit massiven runden Ecken mitten in der Wiese. Muss wohl eine Verwaltungsburg gewesen sein, welche aus dem 13/14 Jhdt. stammt.
Wie wir genau über die Berge gefahren sind kann man fast nicht beschreiben. Navi funktionierte nicht mehr. Einige Wege müssen wohl erst in den letzten 5-10 Jahren gebaut worden sein. Auf der Karte welche mir mal die Gendarme ausgeliehen um Kopien zu machen, waren viele Wege auch nicht eingezeichnet.
So fuhren wir im letzten Juni das erste mal dort durch.
Orientieren konnten wir uns wie die Pfadfinder nur am Sonnenstand und ein paar Nomaden fragen. Diese sprachen aber hauptsächlich nur die Yöruck.
Es war uns das Abenteuer Wert ein zweites mal dort die Berge zu überqueren.

Mit dem Motorrad ist es sicher einfacher als mit dem Fiat Doblo. Und es hat genügend Wasserquellen unterwegs.

Man ist echt am Ende der Welt bei dieser Überquerung.
Pflanzen und Tierwelt ist phantastisch.
Sogar richtige Adler zogen ihre Runden. Was suchen die wohl dachten wir uns. Auf über 2'500 Meter gab es ganz kleine Streifenhörnchen als Beute.

Übrigends Güleck Kalesi ist wiederum eine andere Burg.
Autobahnausfahrt Gülek oder die alte E 90 fahren und im Dorf Gülek (ist es braun markiert) hochfahren.

Detailinformationen kann ich dir auf Wunsch per E-Mail direkt zusenden im Anhang.

mupli | 29.10.2012 | 09:18 Uhr | ID 95584
Re: Aufenthaltserlaubnis

Detlev@ Nördlich von Kozan waren wir schon. Anavarza Ruins ist mir kein Begriff. Gibt ja so viele Burgen und Ruinen in der Gegend dort.

Eine schöne Strecke ist es von Kozan nach Mansurlu zu fahren, jedoch kaum asphaltiert. (ist die paralle Strecke anstatt Kosan-Feke). Beim Dorf Dikme abbiegen, zu den Kapuzbazi Wasserfällen runter.

Bezüglich der einen angesprochenen Burg in Camlyala (leider nicht gut unterhalten), kann man diese unmöglich übersehen. Lambron, Namrun war der Stammsitz der zweitmächtigsten armeninschen Dynastie der Hethuniden.

Die bereits erwähnte andere Burg Sinap Kalesi ist ein Geheimtipp. Praktisch sieht man dort nie Touristen, weder Einheimische noch Ausländer.

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