| Re: Reise durch Südostanatolien Hallo Ulrike,
warum einen Fahrer engagieren? Um dem Fahrstress zu entgehen ... ok. Aber eigentlich unnötig, wenn Ihr Euch die Fahrerei unter den vier Reiseteilnehmern aufteilen könnt, und dann hält sich der »Stress« wirklich in Grenzen.
Wegen der Straßenzustände braucht Ihr Euch keinerlei Sorgen machen. Ich bin eben die Strecken, die ich kenne, gedanklich durchgegangen. Die Straßen sind gut bis sehr gut. Auch zum Nemrut Dag hinauf.
Beschwerlich, zeitaufwändig und vom Zeitaufwand nicht mehr kalkulierbar wirds lediglich, wenn Ihr von den Hauptstrecken Eurer geplanten Route ins Hinterland abdriftet, Dörfer besucht, Ihr ein unscheinbares aber wichtiges Schild überseht und Euch dann in der Pampa verfahrt usw.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Dörfler zwar den Verirrten unheimlich gerne Hilfe leisten würden und auch bei jeder Gelegenheit zum Rasten und Tee einladen, aber eine Straßenkarte mangels Schulbesuch (eben gerade in dieser Gegend nicht unüblich) oft nicht lesen können. Wichtig ist also eine sehr detaillierte Straßenkarte, für Euch.
Nehmt im Falle eines Falles dennoch jede gutgemeinte Hilfeleistung an, denn meist kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der lesen und schreiben kann. Ihr werdet über die Hilfsbereitschaft der Einheimischen, auch bei einer eventuellen Autopanne, begeistert sein.
Viele Grüße und haltet uns über Eure Pläne auf dem Laufenden, Jade |