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Sabine | 18.01.2009 | 21:37 Uhr | ID 70234
Hilfsgüter in die Türkei

Hallo,
ich würde gerne einige Hilfsgüter wie Kleidung, Decken, Spielsachen und auch Katzenfutter für ein Tierheim in die Türkei bringen.
Leider weiss ich nicht genau, wie ich denn das anstellen kann und wie das dann mit dem Zoll ist.
Hat da vielleicht jemand Erfahrung???

Vielen Dank schon mal

Sabine

Beiträge
gabi | 18.01.2009 | 21:48 Uhr | ID 70235
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hi,

ich will Deinen guten Willen und vor allem Dich selber nicht beleidigen, aber Du bist Dir schon im klaren darüber, daß die Türkei kein 3. Weltland ist, wo unsäglicher Mangel an Kleidung, Decken und Spielsachen herrscht?

Abgesehen davon scheint mir die Sinnhaftigkeit Second Hand Zeugs und Katzenfutter über viele km in die Türkei zu bringen bei den vermuteten Transportkosten ein bisschen fraglich zu sein.

Angelika | 19.01.2009 | 02:16 Uhr | ID 70240
Re: Hilfsgüter in die Türkei

@Gabi

So sinnlos wie Du es darstellst ist das ganz und gar nicht. Du hast scheinbar keine Ahnung welche Armut hier teilweise herrscht. Wandere doch bitte bei Deinem naechsten Aufenthalt hier mal ab von den Touristenwegen und mach Deine augen auf. Abgesehen davon das man über Tierfutterspenden diskutieren kann, die auch in deutschen Tierheimen gerne gesehen waeren. Jedem das seine...
Du wirst Kinder sehen (auch in dem ach so modernen Antalya), die anstatt in die Schule zu gehen, in den Mülltonnen wühlen nach wiederverwertbaren Gegenstaenden wie Pappe, Plastik oder Altmetall.
İnsbesondere erinnere ich mich an einen Spendenaufruf für Kleidung, Decken und Schulsachen im letzten Jahr nach dem verheerenden Waldbrand in der Region wo ein Dorf zum grössten Teil niedergebrannt ist. Hilfe ist leider immer noch notwendig.

Elke | 19.01.2009 | 08:38 Uhr | ID 70242
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hallo Sabine,

als Tipp kann ich nur sagen; setze dich bitte mit Sunexpress in Verbindung, da diese Fluggesellschaft gerne kostenlos bzw. sehr verbilligte Transporte von Hilfsgüter (speziell Tierschutz) macht. Habe es selber schon erfahren und auch Flugpatenschaften über sie ausgeführt. Kann ich nur empfehlen. Die üblichen Tourifluggesellschaften verlangen Unmengen Geld bzw. führen es nicht aus.
Außerdem kann ich nur zustimmen: Hilfe in Form von Güter wird benötigt – es hat nichts mit 3. Welt Land zu tun, sondern mit wirklich teilweise gravierend herrschender Armut.
Und die Tierschützer sind dankbar über alles!!!!!
Gruss
Elke

kayserilikiz | 19.01.2009 | 08:40 Uhr | ID 70243
Re: Hilfsgüter in die Türkei

die armut wollen die deutschen frauen von der türkei wohl nicht hören....glauben alles ist so rosig drüben....
die türkei hat auch anderen seiten , als den tourismus...
und alle glauben türkei ist überall so schön wie im tourismus gebiet....

da kenne sie wohl die türkei nicht gut genungt.

was meinst du warum die meinsten alle weg von drüben wollen und nach deutschland ,holland, belgien, schweiz oder sonst wo..

damit es ihnen besser geht...

Sabine | 19.01.2009 | 11:55 Uhr | ID 70250
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hallo,

es freut mich dass es doch viele gibt, die die Türkei nicht nur mit Touristenaugen sehen!!!
Klar sind auch die Tierheime über jede Spende froh, aber abgesehen davon bekommen die Tiere hier immer Futter und Wasser aber die Tiere in anderen Ländern oft nicht und müssen ums nackte Überleben kämpfen.
Auch viele Menschen leider auch viele Kinder haben nicht mal das Nötigste, was man zum Leben braucht.
Vielen Dank für Eure Antworten, werde mich auch umgehend mal bei der Fluggesellschaft informieren.

Vielen Dank nochmal
Sabine

Serdar | 19.01.2009 | 12:16 Uhr | ID 70253
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hallo Sabine,
währe es nicht sinnvoller Hilfsgüter und Tiernahrung in der Türkei zu besorgen ? Ich habe auch ein Kind zum Paten in der Osttürkei und kaufe immer alles in der Türkei ein und schicke es per Kurierdienst zu ihm, klappt immer und ist meistens billiger. Meine Mutter hilft Tierheimen und dürftigen Tieren in Izmir und kauft immer 3-4 25 Kg Trockenfutter für Hunde und Katzen die es bei Tansas , Migros oder Kipa günstig zu kaufen gibt so dass man von Deutschland dass garnicht mitbringen muss. Bei Tierheimen in der Türkei ist es in der Regel so dass diese mit Restaurants und oder Hotels sich über die Annahme der Essensreste einigen und somit eigentlich fast keine Zusatzkosten mehr haben wegen Tiernahrung, das währe doch für dein mögliches Tierheim eine bessere und langfristig gesehen klügere lösung ? Immer von Deutschland Tiernahrung mitzubringen ist doch ein schmarn und unwirtschaftlich oder?
Gruß Serdar aus Nürnberg

gabi | 19.01.2009 | 12:39 Uhr | ID 70256
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Ich weiß durchaus, daß es in der Türkei arme Menschen gibt. Ich bin aber der festen Überzeugung, daß es – wie eben von Serdar geschrieben – sinnvoller sein wird, das Geld für solche Artikel in dem Land auszugeben in dem man es benötigt und nicht per Flugzeug samt Umweltverschmutzung und Kosten über den halben Kontinent zu transportieren.

Alte Klamotten hier an Bedürftige zu verteilen geht über die Caritas oder ähnliche Organisationen einfacher und auch ökologisch sinnvoller und arm ist auch arm – egal ob das von der Caritas in die Türkei oder nach Tschetschenien geschickt wird

ich | 19.01.2009 | 12:42 Uhr | ID 70257
Re: Hilfsgüter in die Türkei

@Gabi,
Du hast vollkommen Recht. 3.Welt ist geprahlt. Allerhöchstens 4.Welt!!

gabi | 19.01.2009 | 13:07 Uhr | ID 70258
Re: Hilfsgüter in die Türkei

@ich

Was immer Du damit sagen willst – verstanden habe ich es nicht. Könnte es sein das der Versuch sarkastisch zu sein die Aussage ein bisschen durcheinandergewirbelt hat?
Bitte nochmal!

Elke | 19.01.2009 | 15:02 Uhr | ID 70261
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hallo,
das futter für hunde und katzen ist in der türkei – egal wo du es kaufst – einfach nur furchtbar teuer. daher kaufe ich hier und nehme mit. natürlich auch medizinische produkte, sofern machbar. das thema mit den hotels ist richtig, nur muss man halt aufpassen, denn wenn das essen mit gewürzen versehen ist, tust du den tieren dann nichts gutes. aber ansonsten gibt es natürlich viele kooperationen mit hotels. gott sei dank muss ich sagen. es ist so schon schwer genug der tierschutz in der türkei.
vieles an nassfutter gibt es auch in der türkei gar nicht; so entstehen mängelerscheinungen etc.
Gruss
Elke

Sabine | 19.01.2009 | 16:53 Uhr | ID 70267
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hallo Serdar,

ja, da könnte ich mal schaun, vielleicht gar keine so schlechte Idee. Auch das mit den Essensresten könnte ich mal überdenken, hab da auch schon ein Hotel im Kopf. Vielen Dank
Sabine

Sabine | 19.01.2009 | 17:09 Uhr | ID 70268
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hallo Elke,
vielen Dank, das wusste ich gar nicht. Dass das Futter so teuer ist mein ich.
Vielen Dank
Sabine

tippgeber | 19.01.2009 | 18:19 Uhr | ID 70275
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hundefutter, trocken, 10 kg in der Türkei beim Tierarzt diesen Monat: 48,00 TL = ca 23,00 €. 1 kg = 2,30 €
15 kg bei Migros ca. 64,00 TL = ca. 31,00 €. 1 kg = 2,06 €

Was kostet es in Deutschland?
Nur mal als Vergleich: ich habe im Internet Angebote für 12,5 kg ab 26,00 € + Versand befunden. 1 kg = 2,08 € ohne Versand.

Serdar | 20.01.2009 | 11:59 Uhr | ID 70313
Re: Hilfsgüter in die Türkei

@tippgeber

Ich habe beim Fressnapf Hundetrockenfutter 13 Kg von Pedigree für 24,99 Euro gesehen. Die Preise sind für Türkische Verhältnisse in der Türkei zwar teuer aber es lohnt sich meiner Ansicht nach nicht aus Deutschland Hundefutter zu bringen da wie du ja schon recherchiert hast bei Trockenfutter überwiegend die Preise gleich sind. Bei Katzenfutter wie Whiskas und andere »Nobel« Marken sind die Preise in der Türkei sehr teuer aber welche Katze schaut denn beim Futter auf die Marke ? Da kaufe ich lieber 1 Kg. frische Hamsi für 1,5 Euro und die Katzen sind gesund ernährt und Schnurren vor lauter Glück mir die Ohren ab ;-).

Serdar | 20.01.2009 | 12:12 Uhr | ID 70315
Re: Hilfsgüter in die Türkei

@Elke

also dass es kein Nassfutter für Hunde gibt stimmt nicht und wie du siehst die Preise für Trockenfutter für Hunde sind auch nicht teurer als in Deutschland. Ich kann dir noch nen Tipp geben bei den Metzgern nach Fleischresten und Knochen zu fragen. Wir haben Jahrelang in den 80'er Jahren unserem Schäferhund immer am Abend die guten Reste die nicht verkauft werden können beim Metzger meistens kostenlos abgeholt und meine Mutter hat diese dann zusammen im Topf mit Karotten und anderem Gemüse gekocht und unserem Hund verfüttert. Bei diesen Resten handelt es sich um die Knochen oder Lungen,Zungen,der Gestempelte teil des Veteriners ...etc. Zusätzlich gab es noch Trockenfutter und ab und zu mal ein Schaafskopf , mmmh hat der sich immer gefreut :-).
Ich denke auch dass in erster Linie die Tierheime sich froh schätzen wenn sie überhaupt Essen von Kantinen und Hotels kriegen denn ehrlich gesagt ist es den Tieren wurst ob im Essen Salz ist oder Gewürze, immer noch besser als am Strand zu verhungern oder 10 Tage altes verschimmeltes steinhartes Brot zu kauen. Da die Türkei den Luxus nicht hat in den Tierheimen den Tieren nach Gesundheitsrichtlinien zu versorgen weil einfach das Geld fehlt muss man halt erst mal auf ortsmögliche Lösungen setzen denn alles aus dem Ausland ist nicht langfristig fortführbar und nicht finanzierbar.
Gruß aus Franken.

tippgeber | 20.01.2009 | 12:29 Uhr | ID 70318
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Nur mal als Vergleich:
1 kg Hühnerfleisch (ganzes Huhn) bekomme ich in der Türkei für ca.
4,00 TL, also etwa 2,00 €.Oft darunter.
Schlachtabfälle bei Dönerläden (Huhn) für ca. 2.00 TL oder weniger.
Ein ganzen Schafs- oder Ziegenkopf für ca. 2.00 TL beim Schlachter. Okay, das ist eine etwas ekelige Art der Zubereitung, denn die muss man erst zerschlagen.
Knochen und andere Schlachtabfälle bekommt bei einem Einkauf meistens für umsonst, wenn man danach fragt.
Das Ganze mit Gemüseresten und Bulgur oder Nudeln gekocht, ist billiger als jedes gekaufte Fertigfutter und genau so gut.
Auch gesäuberten oder grünen Pansen (der stinkt so herrlich) bekommt man relativ preiswert.
Zum Resteessen aus Restaurants: es ist den Hunden und Katzen ziemlich egal, ob das gewürzt ist oder nicht. Die haben nur eins: Hunger! Auch das Vorurteil, man solle keine Hühnerknochen verfüttern, kann an vergessen. Die Hunde und Katzen, die das Pech haben auf der Strasse zu leben, fressen ALLES und fragen nicht, ob es nach menschlicher Ansicht ungesund ist.

Mein Fazit: Für das gleiche Geld, das ich Deutschland für fertiges Hundefutter ausgebe, bekomme ich hier das Doppelte und mehr, wenn ich es selber herstelle.

Elke | 20.01.2009 | 13:21 Uhr | ID 70322
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hallo Serdar,
ich habe nicht gesagt, es gibt kein nassfutter, ich habe nur gesagt, kaum auswahl an gutem nassfutter. Ich gehe nicht davon aus, dass jeder in den richtig großen städten zuerst zum migros fährt oder in die mall, um dort richtig günstig futter für hunde und katzen zu kaufen. daher habe ich diese aussage auch getroffen. Tatsache ist, dass die Hotelburgen an der Reviera oder auch Ecke Marmaris / Bodrum sicherlich andere Interessen haben, als Tierschützern oder Helfern »Gutes« zu tun. Ich habe in den vergangenen 8 Jahren genug erfahren und mitbekommen; daher auch mein Gedanke, mitnehmen was geht und da sowieso immer zu wenig ist, kann man natürlich auch wie vorgeschlagen vor ort kochen – aber halt auch hier wirklich nicht reste aus den hotels. klar haben alle hunger, aber lieber wirklich nur frisches wasser und frisches brot, wie gewürzt bis zum umwinken und kein wasser irgendwo... – leider ist das die tatsache.
nur zur info: es gibt ein gesetz in der türkei bzgl. tierschutz, nur hält sich keiner dran. und tierschutz wird eh nicht betrieben. Leider!!
aber augen zu machen und nichts machen ist das schlimmste.
gruß
elke

murat | 20.01.2009 | 13:43 Uhr | ID 70324
Re: Hilfsgüter in die Türkei

»aber augen zu machen und nichts machen ist das schlimmste.«

Die armen Viecher zu füttern und damit dafür zu sorgen dass sie sich vermehren ist aber auch keine Lösung.

Die mitleidigen Urlauber füttern in ihren 14 Urlaubstagen die Tiere ordentlich und dann, leicht angeekelt vom Unverständnis der Türken und im Bewußtsein etwas Gutes getan zu haben, fahren sie wieder nach Hause. Die nächsten 50 Wochen kümmern sich dann hoffentlich andere drum – oder in den meisten Fällen auch nicht. Die Hunde entwickeln sich teilweise zu einer Plage und werden umso mehr verjagt.

Ohne Bewustseinsänderung bei den Einheimischen wird es nicht gehen. Und ohne politischem Willen der Verantwortlichen auch nicht. Dafür würde es sich lohnen zu agieren.

Abgesehen davon wäre es bei weitem sinnvoller, dafür zu sorgen, dass die Hunde und Katzen sterilisiert werden um den Teufelskreis langsam in den Griff zu kriegen. Eine entsprechende Spende ans Tierheim ist hier sicher hochwillkommen – vielleicht sogar mehr als ein paar Kartons »gesunden« Dosenfutters.

mfg
murat

Serdar | 20.01.2009 | 14:12 Uhr | ID 70329
Re: Hilfsgüter in die Türkei

@murat

da geb ich dir recht Murat, nur Füttern ist keine Lösung. In der Türkei wird aber trotz allem Tierschutz betrieben soweit es zur Zeit möglich ist. Ende der 80'er Jahre hat sich in der Türkei der Tierschutz erst verbreitet und hat auch ohne Gesetze zu Unterstützungen von Gemeinden und Städten geführt, womit dann Tierheime in einfachster Version eröffnet wurden. Mittlerweile sind einige Gesetze rausgekommen die die Städte und Gemeinden zur Pflicht führen, demnach müssen diese die Straßentiere in Tierheime unterbringen ,Impfen,und Sterilisieren und wieder dort freilassen wo sie auch gefunden wurden . Die Tiere werden auch am Ohr Markiert damit diese dann erkannt werden ( werdet ihr ganz bestimmt auch mehrerer in den Straßen gesehen haben). Sogar in Isparta in einem Dorf hat meine Mutter die Gemeinde dazu gebracht dass alle Dorfbewohner an einem bestimmten Tag ihre Katzen und Hunde zum Gemeindehaus brachten und ihre Tiere dort kostenlos vom Städtischem Veteriner der explizit wegen diesem Impf und Sterilisierungstag gekommen ist impfen lassen haben und die Weiblichen Katzen Sterilisiert wurden. Wenn man will und die Gesetze auch weis richtig zu nutzen dann klappt das auch ! Auch in Mordogan bei Karaburun haben wir mit benachrichtigung der Gemeinde Mordogan in dem Ort Ardic mindestens 4 Hündinnen Sterilisieren lassen und 10-15 Hunde und Katzen Impfen lassen und diese Kosten wurden alle von der Stadt übernommen ( das war so ein kleiner Bus der die ganze Region Izmir umgefahren ist). Die Schuldigen sind auch nicht die Touristen, denn die bringen die Hunde nicht mit und lassen sie dann auch nicht zurück, die Einheimischen sind die Übeltäter! Ich habe immer wieder beobachtet dass zu den Sommerferien die Kinder ein Hund oder ne Katze geschenkt bekommen haben und im Sommerhaus durften die Hunde dann gnedigerweise auf der Terrasse schlafen und wenn die Ferien zu ende sind sind die Welpen auch schon Groß und nicht mehr niedlich und vorallem in der Stadt im Apartment ist eh kein Platz wie im Reihenhaus mit ihren 15 Quadratmeter Gärten! Deshalb gibt es trotz Sterilisierungsaktionen der Straßenhunde immer wieder Tiere die sich dann unkontrolliert vermehren.Durch dieses Chippen im Ohr könnte man natürlich sofort erkennen wem der Freilaufende Hund gehört und dann ne schöne saftige Strafe kassieren aber bei so einem Fall würden wahrscheinlich die Menschen den Tieren vorher eher die Ohren abschneiden als es zu gefährden ne Stafe zu kassieren. Im endefekt denke ich auch wie Murat dass sich die Mentalitet der Menschen endern muss und soweit ich die letzten 20 Jahre beurteilen kann hat sich von 0 bis jetzt schon sehr vieles geändert zum Positiven für die Tiere und den Tierschutz ( auch wenn es im ersten Moment nicht danach aussieht).

WKP | 20.01.2009 | 19:26 Uhr | ID 70333
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Es ist schon sehr merkwürdig, dass aus einer guten Absicht hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen, hieraus eine Tierschutz-Hilfsdiskussion abzuleiten. Wie kann man nur Tiere über hilfsbedürftige Kinder stellen? Einfach nur Kopfschütteln auf ganzer Linie.

murat | 20.01.2009 | 21:02 Uhr | ID 70335
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Hilfsbedürftige Kinder sollte man unterstützen. Z. B. Ihnen ermöglichen die Schule zu besuchen.
Dazu muss man jedoch nicht zwingend Altkleider in die Türkei verfrachten.

WKP | 20.01.2009 | 22:18 Uhr | ID 70341
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Weiß jemand eine Anlaufstelle in Antalya/Alanya-Region , wo hilfsbedürftige Kinder unterstütz werden können ? Gemeint ist eine örtliche Adresse, die man persönlich aufsuchen kann um den Bedarf zu klären.

Bitte keine deutschen Hilfsorganisationen/Verbindungsbüros nennen.
@ Sabine
wenn Du in Norddeutschland wohnst melde dich einmal.

Gertrud | 20.01.2009 | 23:54 Uhr | ID 70343
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Ansprechpartner ist jeder Bürgermeister, Muhtar, Landrat, Rektor der Schule, usw.

Aber mit der deutschen »Sackmentalität« wirst du da nicht weit kommen.

Generell ist jeder weltweit agierende Hilfsverein (s. Amnesty, WHO, WWF, etc.) auch mit einer Niederlassung in der Türkei vertreten.

Gertrud | 21.01.2009 | 00:06 Uhr | ID 70344
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Habe noch vergessen...


natürlich gibt es auch den »Kleinen Prinz«,
SOS-Kinderdörfer,
etc.

Bei SunExpress wirst du erfahren, dass
»Die schwerste Behinderung ist ›nicht zu lieben‹ und ›nicht zu schaffen‹, dem Motto für die Hilfaktion für Körperbehinderte.

Ansonsten gäbe es ja auch noch den Roten Halbmond.
Allerdings würden die sich über eine Hilfsaktion für die Türkei wahrscheinlich wundern, da von dort gerade Planungen laufen, Deutschland zu unterstützen, um dem Elend hier Einhalt zu gebieten.

sabancı | 21.01.2009 | 06:02 Uhr | ID 70348
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Welchem Elend wollen sie Einhalt gebieten ? Und wo kann man Infos darüber lesen ? Das würde mich mal interessieren.

Gertrud | 22.01.2009 | 00:21 Uhr | ID 70385
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Uuuppps !
Bist du darauf reingefallen ?
Schon in Panik gewesen, dass du kein Care-Paket abbekommst ??

Hier wird dir geholfen:

(fragen kost nix)

http://www.kizilay.org.tr/

Wiki: Rotes Kreuz & Roter Halbmond

Wiki: Türkischer Roter Halbmond

Wiki: CARE International

sabancı | 22.01.2009 | 00:26 Uhr | ID 70386
Re: Hilfsgüter in die Türkei

Nein, ich bin auf den Hirnmüll nicht reingefallen. Ausserdem ist dein »hier« nicht meins.
Aber bevor du hier einen auf wichtig machst und andere darauf reinfallen, hab ich mir gedacht, dass ich dich mal aus der Reserve locke und deine Wichtigtuerei ein bisschen eindämme.

r | 22.01.2009 | 16:11 Uhr | ID 70403
Re: Hilfsgüter in die Türkei

....bravo, bravissimo,- ich hätte es nicht besser schreiben können.
Ein guter, angebrachter und kritischer Beitrag, den unser parteiergreifender oder besser gesagt »mein Lieblings« – Moderator vielleicht stehen läßt !?

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