HOME > REISE-FORUM > TÜRKEI FORUM
Türkei Forum
Thema
monster | 10.11.2007 | 14:13 Uhr | ID 51244
Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Samstag, 10. November 2007,

Marco schwer belastet

Im Missbrauchsprozess gegen den deutschen Schüler Marco W. in der Türkei erhebt das mutmaßliche Opfer einem »Spiegel«-Bericht zufolge schwere Vorwürfe. Im Protokoll der Videovernehmung der 13-jährigen englischen Schülerin Charlotte M. beschuldige sie den deutschen Jugendlichen ausdrücklich der versuchten Vergewaltigung, berichtete das Nachrichtenmagazin. Das Mädchen erklärte demnach, sie habe auf einem Bett geschlafen und sei von einem Schmerz in der Unterleibsregion wach geworden. Als sie die Augen aufgemacht habe, habe Marco auf ihr gelegen. Daraufhin habe sie ihm einen »wirklich harten« Schlag versetzt, einen »ziemlich lauten« Ruf ausgestoßen und ihn weggeschubst. Daraufhin habe er von ihr abgelassen.

Beiträge
sammi | 26.11.2007 | 18:57 Uhr | ID 52289
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Die angekündigte Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg werde nun in Angriff genommen.

»Es geht darum, dass die U-Haft gegen einen Jugendlichen nach sieben Monaten nicht mehr gerechtfertigt ist«,....

Maria | 26.11.2007 | 19:34 Uhr | ID 52292
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

So etwas gibt es aber nicht nur in der Türkei, sondern auch vor der eigenen Haustüre in Deutschland. Nur, dass dieses keinen interessiert, solange es nicht irgendwo im Ausland passiert!


»Auch weiß die breite deutsche Öffentlichkeit kaum etwas über Inti H. aus dem deutschen Leer. Den heute 20-jährigen Inti H. soll das gleiche Schicksal getroffen haben, das nun Marco W. in Antalya durchleidet. Bloß dass Inti H. über ein Jahr in Untersuchungshaft im Gefängnis von Hameln saß, bevor ihn die Richter zu vier Jahren Haft verurteilten. Inhti H. war ebenfalls 17 Jahre alt und hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Im Lichte des oben aufgeführten erübrigt sich zum jetzigen Zeitpunkt eine hitzige Debatte über die langsamen Mühlen der türkischen Justiz. Selbstverständlich ist es nicht schön, dass solche Verfahren sich in die Länge ziehen. Selbstverständlich ist es auch wünschenswert, dass Tatverdächtige Klarheit über die drohende Strafe erlangen. Doch ist die deutsche Selbstverständlichkeit in diesem Fall leider alles andere als sachlich, vernünftig und objektiv. Während man mit dem Zeigefinger auf den anderen zeigt, übersieht man die übrigen Finger, die auf einen selbst gerichtet sind.«

Quelle

sammi | 26.11.2007 | 21:57 Uhr | ID 52303
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Willst du damit allen Ernstes behaupten, dass das Rechstsystem in Deutschland mit dem in der Türkei auch nur annähernd vergleichbar ist? Das glaubst du doch wohl selbst nicht.

Mag sein, dass es auch in Einzelfällen berechtigte Kritik am deutschen Justizsystem gibt, aber doch eher in die Richtung, dass in Deutschland die Justiz viel zu milde und tolerant ist. Man kann immer Einzelbeispiele herausgreifen, aber allein wenn man sich mal die Anzahl der Vorwürfe von amnesty international gegen die Türkei und gegenüber Deutschland anschaut, dann spricht das ja wohl Bände.

Das hat auch was mit Mentalität zu tun: Meine Frau hat mal an einer Hauptschule mit (wie bei fast allen Hauptschulen) sehr hohem Türkeinanteil gearbeitet. Sie hat erzählt, dass die Türken dort selbst sagen, dass in der Türkei in der Schule die Kinder geschlagen werden, wenn sie sich nicht benehmen, und dass sie deshalb hier bei uns die deutschen Lehrer nicht ernst nehmen, weil die sich nicht körperlich durchsetzen.

Und daher glaube ich schon, dass die »Obrigkeit«, egal ob justiz oder Exekutive (Leher, Polizei, Militär) mit den Menschen sehr in der Regel wohl einiges härter umgeht als bei uns.

Maria | 26.11.2007 | 22:13 Uhr | ID 52308
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Also, ich habe mit Sicherheit nicht gesagt, dass das türkische und deutsche Rechtssystem gleichzustellen ist. Ich weiß ja nicht, ob du mal den Link, den ich dazu angegeben habe, angeklickt hast? Wenn ja, dann konntest du nachlesen, dass es nicht nur in der Türkei zur Verschleppung von Strafverfahren kommt. Dieses ist in Deutschland auch mittlerweile kein Einzelfall mehr, leider. Dieses wollte ich mit meinem Posting zum Ausdruck bringen. Wird hier in Deutschland ein Mensch so lange in U-Haft belassen, dann kräht da kein Hahn nach , weil es nicht relevant ist für unsere Presse. Geschieht dieses jedoch im Ausland, dann stürzt sich sofort jeder drauf, weil es Leser bringt. Das Beispiel Marco zeigt es doch klar und deutlich. Egal, welcher Sender, egal, welche Zeitung, alle berichten. Würden sie das auch tun, wenn Ottokar Habakuk hier in Deutschland in U-Haft sitzt und darauf wartet, dass sich endlich was tut? Ein klares Nein!

Was deine Anmerkung zum Unterschied des Rechtssystems betrifft; klar, sind die Auswirkungen im türkischen Strafrecht mit Sicherheit höher, als dies bei uns der Fall ist. Aber sind wir doch mal ehrlich, wenn man bedenkt, was hier in Deutschland für manche Delikte an Strafe zu erwarten ist, dann wundert mich die wachsende Kriminaltität in unserem Lande schon lange nicht mehr.

smyrbulon | 27.11.2007 | 10:28 Uhr | ID 52347
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Im vorletzten Posting sind 2 Sachen drin, die unwahr sind.

Das da: Willst du damit allen Ernstes behaupten, dass das Rechstsystem in Deutschland mit dem in der Türkei auch nur annähernd vergleichbar ist?

Ja, und zwar ist es sehr vergleichbar. Es ist eine Mischung aus dem schweizerischen, italienischen und dem deutschen Strafrecht. Und somit vom deutschen nur unwesentlich entfernt.

Und dass Schulkinder in der Türkei geschlagen werden, ist definitiv falsch. Schlägt ein Lehrer ein Kind, kann er sofort schauen, dass er irgendwo bei einem Bakkal Arbeit findet, denn er wird kein Lehrer mehr sein.
Wenn mir ein türkischstämmiges Schulkind in Deutschland so einen Müll erzählen würde, würde ich mir selber Schwachsinn vorwerfen, wenn ich dies glauben würde.

maria | 27.11.2007 | 11:36 Uhr | ID 52352
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

@smyrbulon

genau so sehe ich das auch. Ich kenne viele Familien in der Türkei mit schulpflichtigen Kindern und habe bis jetzt auch noch nie etwas von Lehrpersonen gehört, die ihre Schüler schlagen. Vor allen Dingen sollte man in o.a. Posting bedenken; woher haben die Schüler, die diese Äußerungen gemacht haben ihr Wissen? Sie sind größtenteils hier in Deutschland geboren und gehen hier zur Schule. Sie können folglich dieses Wissen nur aus Erzählungen ihrer Eltern kennen. Mag ja sein, dass diese vielleicht noch eine andere Schulbilung gehabt haben, bei uns war früher auch alles härter und strenger, jedoch mittlerweile hat sich auch in der Türkei das Schulsystem weit verändert.

Detlev | 27.11.2007 | 12:00 Uhr | ID 52355
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Moin,

ich habe das Gefühl, dass hier manchmal nicht beachtet wird, dass es nicht um das Rechts-"System« geht. Das »System als solches« scheint – wie schon erwähnt – tatsächlich vergleichbar zu sein, also die Gesetze, Vorschriften und Institutionen. Wie so oft geht es ja wohl mehr um die Handhabung und Ausführung. Wenn man sich etwa die ausführliche Schilderung des Vorgangs im SPIEGEL durchliest, kann man – zumal als Laie – kaum nachvollziehen, wie aufgrund der dünnen Indizienlage (und des Augenscheins) der Junge so lange in Haft gehalten werden kann. Und wie gesagt: »Formal« mag das alles rechtsstaatlichen Erfordernissen genügen, aber menschlich ...

Detlev

r | 27.11.2007 | 12:38 Uhr | ID 52358
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Justiz ist nunmal nicht »menschlich«, sondern an Paragraphen gebunden.

Was dem durchschnittlichen Rechtsempfinden entspricht, muss noch lange nicht juristisch einwandfrei sein.

Daran krankt hier die ganze Situation.

Gefühle und teilweise auch negative Einstellungen der Türkei gegenüber prägen die ganze Diskussion, kaum jemand hält sich an eindeutige Fakten.

Und, noch einmal, warum wird auf die Türkei eingehackt, sie der »Verschleppung« bezichtigt, wo doch eindeutig der schwarze Peter bei den Briten liegt, die es nicht geschafft haben, über Monate hinweg ein Vernehmungsprotokoll bereit zu stellen.

Aber auch das sind Auswirkungen des Rechtssystems.

Man kann ein Kind nicht zu einer Aussage vor Gericht zwingen. Die Protokolle nehmen den langwierigen Weg durch die Instanzen, in England und auch der Türkei.

Letztendlich haben die Einmischungen von außen mehr geschadet als geholfen. Welcher Richter – wo auch immer – lässt sich von außen unter Druck setzen.

Ohne das ganze Drum Herum wäre es sicher längst zu einem (nicht Rechtsstaatlichen) milden Urteil gekommen und der Verurteilte wäre – des Tourismus wegen – in die Heimat abgeschoben worden.

So aber haben bestimmte Politiker wieder mal Munition für ihre Profilierungsneurosen und ihre Abneigung gegen einen EU Beitritt erhalten.

Detlev | 27.11.2007 | 13:49 Uhr | ID 52361
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Nee, menschlich nicht. Aber sicherlich bietet auch das türkische System – auch unter peinlicher Beachtung aller Vorschriften – Ermessensspielräume und Platz für den Begriff »Verhältnismäßigkeit«. Und das vermisse ich halt durchgängig.

Detlev

kurz | 27.11.2007 | 15:14 Uhr | ID 52364
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Das stimmt schon. Ich fürchte dass die dumme Berichterstattung des deutschen Boulevards (ganz am Anfang) dem Jungen einen Bärendienst erwiesen hat.
So wurde das zum Politikum und jetzt ist der Karren verfahren.

r | 27.11.2007 | 19:45 Uhr | ID 52379
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

»"Verhältnismäßigkeit«"

genau das ists, der Prozessverlauf gestaltet sich eben der herrschenden/gegebenen Verhältnisse wegen so schleppend, damit meine ich nun nicht die türkischen.

Und somit ist die Verhältnismäßigkeit gewahrt.

sammi | 28.11.2007 | 22:19 Uhr | ID 52461
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Habe heut nochmal mit einem Freund, der Anwaltist, gesprochen.
Er sagt ganz klar: Eine sol ange Inhaftierung bei der Indizienlage ist in Deutschland absolut nicht möglich.
In Deutschland hätte man den Prozess längst eingestellt.

yasemin | 28.11.2007 | 22:22 Uhr | ID 52462
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

von meiner freundin der freund war 10 monate in U-Haft....

r | 29.11.2007 | 16:15 Uhr | ID 52487
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

ohne Kommentar

In Deutschland ist die Aufregung groß, das der junge Deutsche Marco so lange in U-Haft in der Türkei sitzt.

Leider wird in dieser emotionalen Diskussion vergessen, das solch ein Fall genauso gut in Deutschland vorkommen kann – Und sogar vorgekommen ist !

Hierzu zitiere ich aus der Seite www.Jurblog.de



<< ...In der Tat kann man unterschiedlicher Meinung in diesem Fall sein. Aber auch aus einem anderen Grunde ist Zurückhaltung geboten.

Laut Statistisches Bundesamt (Strafverfolgung) wurden im Jahre 2005 insgesamt 1231 Personen in Untersuchungshaft genommen wegen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 bis 184b StGB). Davon wurden 1001 mit Fluchtgefahr begründet. Bei 356 Personen betrug die Dauer der Untersuchungshaft sechs Monate bis ein Jahr und bei 169 mehr als ein Jahr. Bei 74 Personen betrug die Dauer der Untersuchungshaft länger als die erkannte Strafe (Seite 341).

Wem die §§ 174 bis 184b StGB zu pauschal sind, schließlich wird Marco allenfalls § 176 StGB (Sexueller Missbrauch von Kindern) vorgeworfen, schaut in den Bericht aus dem Jahr 2004. Darin sind die einzelnen Straftatbestände noch einzeln aufgeführt. Danach wurden im Jahre 2004 insgesamt 187 Tatverdächtige wegen § 176 StGB in Untersuchungshaft genommen, 131 davon wegen Fluchtgefahr. 45 Tatverdächtige wurden sechs Monate bis ein Jahr in Untersuchungshaft genommen und bei 17 Personen betrug die U-Haft über ein Jahr. Bei 15 Personen betrug die Dauer der Untersuchungshaft länger als die erkannte Strafe (Seite 343).

Nicht ohne Grund ist der renomierte Stuttgarter Rechtswissenschaftler Christian Rumpf, der sich besonders gut mit der türkischen Rechtsordnung auskennt, der Ansicht, dass derzeit noch keine offensichtlichen Verstöße gegen rechtsstaatliche Prinzipien bestehen. (Quelle: Stern) Doch werden solche Kommentare leider und wenn überhaupt nur als Anhängsel an Berichte um den inhaftierten Marco W. beigemischt.

Auch weiß die breite deutsche Öffentlichkeit kaum etwas über Inti H. aus dem deutschen Leer. Den heute 20-jährigen Inti H. soll das gleiche Schicksal getroffen haben, das nun Marco W. in Antalya durchleidet. Bloß dass Inti H. über ein Jahr in Untersuchungshaft im Gefängnis von Hameln saß, bevor ihn die Richter zu vier Jahren Haft verurteilten. Inhti H. war ebenfalls 17 Jahre alt und hat die Vorwürfe zurückgewiesen... >>>



Der ganze Bericht kann unter:

http://www.jurblog.de/ 2007/11/ 27/update-der-fall-marco-w-die -langsamen-muehlen-der-tuerkis chen-justiz-und-die-statistik- ueber-u-haft-in-deutschland-we gen-sexueller-missbrauch-von-kindern-176-stgb/

nachgelesen werden

mod | 29.11.2007 | 17:11 Uhr | ID 52489
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Zum obigen Bericht:

Wer den Link verwendet muss bitte die Leerstellen entfernen oder diesen verwenden

Richtiger Link

r | 30.11.2007 | 21:46 Uhr | ID 52534
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

danke, bin wieder mal in die Motigo-Falle getappt.

Ein paar Leerzeichen hab ich noch bemerkt, den Rest doch übersehen.

marco_W1 | 01.12.2007 | 10:33 Uhr | ID 52546
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Bei uns werden aber keine Kinder ins Gefängnis gesteckt, weil andere Kinder irgendwas behaupten, was offensichtlich falsch ist, und sowiso nicht nachweisbar ist.

Das Problem ist nicht die Untersuchungshaft an sich, sondern die Verhältnismaßigkeit, unter Berücksichtigung aller Umstände.

Bei uns dürfen Kinder auch nicht arbeiten, sie dürfen nicht verheiratet werden usw. Bei in Deutschland werden auch keine Kinder inhaftiert, weil sie einen Scherben vom Strand mitnehmen. Bei uns verprügenl auch keine Plolizisten gemeinsam mit Fußballspielern die gegnerische Mannschaft.

Dafür darf man in Deutschland nicht ganz öffentlich Raubkopien von Uhren, Kleidern usw. verkaufen und die Polizei sieht zu.

Im Sudan geht gerade eine Lehrerin in den Knast, weil die Kinder dem Klassenteddy den Namen Mohammet gegeben haben (der häufigste Name weltweit). In irgendeinem Forum behauptet bestimmt auch jemand, dass dies in Deutschland auch möglich sei, weil irgendwer schon mal wegen Beleidigung von irgendjemand inhaftiert wurde.

In Dubai wurde gerade ein 12-jähriges Mädchen verhaftet, weil sie von erwachsenen Männern missbraucht wurde!

In islamisch geprägten Ländern, insbesondere mit sogenanntem islamischen Rechtssystem läuft manches anders als bei uns, und nach meinen Wertvorstellungen läuft es schlechter.

r | 01.12.2007 | 15:35 Uhr | ID 52551
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

»"mit sogenanntem islamischen Rechtssystem«"

scheinbar übersehen, dass es in TR kein »islamisches« Rechtssystem gibt.

Die Gesetze wurden aus dem italienischen, schweizer, französischen und deutschen Recht übernommen.

Zur Verhältnismäßigkeit siehe oben.

M. ist kein Kind, sondern Jugendlicher, er ist strafmündig.

Aber wenn man das so sehen will, ist auch das Gras rot.

marco_W1 | 01.12.2007 | 17:32 Uhr | ID 52552
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

ich sagte, »islamisch geprägten Ländern«, und das ist die Türkei

J.J. | 01.12.2007 | 17:57 Uhr | ID 52555
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Was hat denn das islamisch geprägte Land Türkei mit seinem Rechtsystem zu tun? Das sind zwei Paar verschieden Schuhe.

Leute die keine Ahnung haben über die Türkei sollten hier kein Kommentar abgeben!!

mod | 01.12.2007 | 19:53 Uhr | ID 52561
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Leute, die keine Ahnung von der Türkei haben, sollen hier sehr wohl Ihren Kommentar abgeben können – sie bekommen ja von Leuten, die eine Ahnung von der Türkei haben, Argumente zu hören, die manche Irrtümer oder Voreingenommenheiten aufklären können. Manchmal sogar auf die nette Art.

anti marco_w1 | 03.12.2007 | 20:11 Uhr | ID 52642
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

@marco_w1

»Bei uns dürfen Kinder auch nicht arbeiten, sie dürfen nicht verheiratet werden usw. Bei in Deutschland werden auch keine Kinder inhaftiert, weil sie einen Scherben vom Strand mitnehmen. Bei uns verprügenl auch keine Plolizisten gemeinsam mit Fußballspielern die gegnerische Mannschaft.«


du hast recht marco das passiert nicht. aber mitten in deutschland verhungern kinder .in deutschland werden kinder zu tode verpruegelt und zu tode misshandelt.und dass von den eigenen eltern.alle laender sind schlecht aber nur deutschland ist gut ne?

Gertrud | 03.12.2007 | 21:21 Uhr | ID 52652
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

...
Der Chef der deutsch-türkischen Airline SunExpress, Paul Schwaiger, warnte: »Es ist ein Unding, dass sich die Beweisaufnahme so lange hinzieht. Wenn es noch länger dauert, habe ich die Sorge, es kann sich negativ auf den Tourismus auswirken.« Nach Informationen des »Focus« sind in den vergangenen Wochen bereits einige hochrangige Vertreter der deutschen Tourismusbranche in Antalya vorstellig geworden. Öger sagte, eine Freilassung gegen Auflagen am nächsten Verhandlungstag am 14. Dezember wäre »ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung«. Der türkische Tourismusminister Ertugrul Günay sagte: »In Kürze kommt die Wahrheit an den Tag, dann wird sich die Lage beruhigen.«
...

Sehr diplomatische Antwort von Herrn Günay, allerdings verschweigt er, WESSEN Wahrheit an den Tag kommen wird.
Nachdem SunExpress und Oeger (und andere ?) Druck machen mit dem Hinweis auf die Gefährdung des Tourismus, wird es doch vielleicht am 14. zu einem klaren Statement kommen.

tah.de

serdar | 07.12.2007 | 09:39 Uhr | ID 52845
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Na hoffentlich Charlottes wahrheit !

sammi | 14.12.2007 | 16:59 Uhr | ID 53235
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Er ist frei und kehrt nach Deutschland zurück. Am 11. April 2008 soll weiter verhandelt werden. Ob die Türken ernsthaft daran glauben, dass Marco dieses Land noch einmal betreten wird?

ICKE | 14.12.2007 | 18:52 Uhr | ID 53238
Re: Marco schwer belastet-Versuchte Vergewaltigung

Sok Güzel

Gott sein Dank
Der Horror hat ein Ende.

Reiseführer | Wanderführer | E-Books | Apps | Shop | Reiseportal | Verlag
Reise-News | Reiseforum | Reise-Links | Reisetipps | Reisereportagen | Unterkünfte
Kontakt | Datenschutz | Impressum
© 1997–2022, Michael Müller Verlag GmbH, Gerberei 19, 91054 Erlangen.
Alle Rechte vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.