| EU und Türkei Hallo an Alle,
Wie ich aus den Texten der einzelnen Personen lese, sind einige der Leser daran interessiert oder haben nichts dagegen, daß die Türkei in die EU beitreten sollte oder könnte.
Wiederum lese ich Texte, die dies ablehnen. Natürlich kann ich die Meinung dieser Personen nur respektieren, solange deren Argumente wirklich ernsthaft dargestellt werden und nicht frei ergriffen sind, die unser Land und Bevölkerung mit die der Araber vergleichen. Wobei ich auch hinzufügen muss, daß die Araber auch eine Kultur für sich haben, die ich hier auf keinen Fall angreifen oder herabwürdigen möchte.
Es geht mir lediglich sehr nahe, daß ein paar hirnrissige Personen versuchen, die Türkei als Hinterland darzustellen.
1. Wenn das türkische Volk selbst entscheiden könnte, bin ich der festen Überzeugung, daß Türkei NICHT in die EU beitreten möchte. 2. Der Antrag zum Beitritt in die EU wurde gestellt im Jahr 1965, also zu einer Zeit, wo die Türkei wirklich noch nicht fortgeschritten war. Wenn man dieses jetzt vergleichen würde, sieht dies ganz anders aus.
Geschweige denn, daß der deutsche Staat die türkischen Arbeitnehmer Anfang der 60 er Jahre selber ins Land geholt hat, um die Leistung der deutschen Industrie hochzuarbeiten, die deutschen Fachkräfte durch türkische Hilfsarbeiter zu unterstützen. Natürlich müssen diese Arbeitnehmer auch ein soziales Leben haben und aus diesem Grunde gab es Familienvereinigungen auf deutschem Boden, d.h. die Arbeitnehmer haben ihre Familien in die BRD nachholen können und dürfen.
Die 2. Generation hat sich in Deutschland so gut integriert, daß diese Personen mittlerweile zum Arbeitgeber wurden und manch einer auch sogar zum Industriellen, die ein großes Arbeitsvolumen geschaffen haben und natürlich auch ,wie jeder andere, Steuern zahlen. Nun verstehe ich die Frage nicht, » Ist die Türkei in die EU integrierbar«? diese Frage ist eigendlich überflüssig, sie ist integrierbar, aber , möchte sie in die EU??? Was hat denn die EU dem deutschen bzw europäischen Volk bisher gebracht??? Nichts als überhöhte Preise, Arbeitslosigkeit, Sanktionen auf Rentengesetze. Mit 67 Jahren in Rente zu gehen ist praktisch vom Arbeitsplatz zum Friedhof befördert werden. Natürlich hat die Türkei Europa gegenüber eine unterschiedliche Kultur, die sich nicht gerade anziehen. Allerdings gibt es auch innerhalb Europas Kulturunterschiede, die deutlich erkennbar sind. Aus diesem Grund kann ich nur behaupten, das man die Kultur eines Landes nicht als Grund für eine Nichtduldung in der EU hervorbringen soll.
Die Türkei ist bereits in der EU, indirekt schon. In der EU leben ca 4 Mio Menschen türkischer Herkunft. Unternehmer, Geschäftsleute, Arbeitnehmer, Hausfrauen, Rentner, Schüler und Studenten sowie Inhaftiere und auch HARZ IV und Arbeitslosengeldempfänger. Der einzige Unterschied unserer Länder ist, daß in der Türkei die Währung in YTL ist und nicht Euro sowie das die türkische Bevölkerung ein Visum nach Eupropa beantragen muss, um die EU-Länder zu bereisen. Allerdings muss ich auch hinzufügen, daß die Türkei wirtschaftlich und auch kulturell einigen EU-Mitgliedstaaten weit vorraus ist. Obwohl Bulgarien sowie Rumänien und Polen den Antrag zum Beitritt in die EU bedeutend später als die Türkei eingereicht haben, sind diese Länder mit ihrer schwachen und labilen Wirtschaft bereits aufgenommen worden wärend die Türkei immer noch an der Tür klopft.
In den vergangen Jahren waren viele Politiker verschiedener EU-Staaten gegen den Betritt der Türkei in die EU, dies ist heute immer noch so, allerdings wird nicht mehr dagegen gesprochen sondern der Beitritt wird unterstüzt. Nein, es müsste heißen » Die Beitrttsbemühungen werden unterstüzt«. Jedoch werden stets neue Forderungen gestellt, so, daß es für die Türkei unmöglich erscheint, doch noch irgendwann beizutreten.
Ich persönlich habe eine langjährige Europaerfahrung und komme mit jedem Menschen sehr gut zurecht, kenne keine Vorurteile gegen andere Nationen oder Kulturen, lediglich einzelne Personen, die dazu Beitragen, daß zwei verschiedene Kulturen gegeneinander stoßen und versuchen, mit Argumenten wie »Araber-Liga” und ähnliche Bemerkungen ihre rassistisch veranlagte Persölichkeit darzustellen, wobei diese Person bestimmt nicht damit rechnet, daß anschließend viele von der anderen Seite mit einem Gegenargument kommen, was natürlich genauso unvernünftig ist, indem die deutsche Geschichte wieder angesprochen wird, Es werden Menschen beleidigt, die in dieser damaligen Geschichte überhaupt nicht existierten und dies auch niemals Befürwortet hätten.
Nun gut, Ich möchte zum Schluss kommen;
Warum können nicht alle Menschen, ob weiß, schwarz, dunkelhaarig oder blond, egal welcher Nation, vernünftig miteinander leben??? Müssen sich die Menschen stets gegenseitig beleidigen oder sogar verletzen, muss die Geschichte stets aufgerufen werden wofür die heutige Generation nicht zur Verantwortung herangezogen werden kann?
Ich höre mir sogar Beleidigungen von Europäern in meinem eigenem Land an, aber ich habe nicht das Recht, aus diesem Grunde alle über einen Kamm zu scheren. Einige Personen (Ich betone hier EINIGE) möchten, daß die EU nur aus Mitgliedern von Staaten christlicher Religion besteht. Also müsste es dann für diese Personen nicht EU sondern »CU” heißen.
Allerdings steht doch fest, daß wir in erster Linie mal alle »MENSCHEN” sind!!!
Lassen wir uns doch nicht von Situationen sowie Aussagen einiger Personen nicht verallgemeinern bzw zu gegenseitigen negativen Äußerungen verleiten.
Ich Grüße alle, die diesen Text lesen, ob sie darüber lachen oder es Ernst nehmen spielt für mich keine Rolle, wichtig ist, daß nicht alle Nationen wegen ein paar Einzelfällen sich gegenseitig aufhetzen, denn wie heißt es so schön » Schwarze Schafe gibt es überall”. |