| Re: autoreisezug Villach-Edirne Moin,
aufgrund der Beschreibung einiger Reisender waren meine Frau und ich auch erst ein wenig nervös, als wir erfuhren, dass unsere Rückreise im Juni aus Termingründen nicht per Fähre erfolgen konnte, wir also den OT-Zug nehmen mussten. Um den gröbsten Unannehmlichkeiten vorzubeugen, hatten wir ein Abteil für uns alleine gebucht. Wir sind recht erfahren mit den ARZ der DB. Unterm Strich war die Fahrt eine relativ positive Überraschung, was aber auch mit dem Umstand zu schulden ist, dass außer uns nur weitere sieben Fahrzeuge mit Besatzungen mitfuhren. Der Service war sparsam, aber was die Verpflegung anbelangte, waren wir vorgewarnt und entsprechend ausgerüstet. Das Personal war sehr nett, die sanitären Anlagen waren sauberer (und größer) als bei der DB (aber: s.o., wenig Mitreisende). Dass man ständig wegen der Pässe aufgeweckt wird, dafür sind ja die nationalen Behörden verantwortlich. Die Pässe, die ja zunächst vor der Abfahrt einkassiert wurden, bekamen wir schon kurz nach der bulgarischen Grenze zurück (wir fuhren die Rücktour von Edirne nach Villach). In Bulgarien war der Dieselgestank der Lok etwas unangenehm, danach gabs E-Loks. Unsere Fahrt hat nur 30 Stunden gedauert. Fazit: ARZ-Reisen sind eh immer das kleinere Übel, Genuss ist es wohl nie. Aber wenn es so läuft wie bei der beschriebenen Fahrt, würden wir es wieder machen, zumal, wenn OT seine Ankündigung endlich wahr macht, auch von München aus zu fahren.
Gruß Detlev |