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Kreta Forum
Thema
Jochen | 05.12.2005 | 12:01 Uhr | ID 18771
Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Quelle: http://www.ksta.de/ html/artikel/1133478060996.shtml.
Athen. China will in enger Zusammenarbeit mit Griechenland einen großen Umschlaghafen auf Kreta bauen. Dieser soll als Drehscheibe für chinesische Exporte dienen, die für den gesamten Südosten Europas, die für die Schwarzmeerstaaten sowie die Länder um die Adria bestimmt sind. Dies berichtete am Freitag die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA. »Der Hafen wird so groß wie Piräus sein«, wurde der griechische Minister für Handelsschifffahrt, Manolis Kefalogiannis, zitiert.

Das Projekt soll nach den Worten des Ministers »sehr schnell« in die Tat umgesetzt werden. Der neue Großhafen soll auf der Südseite der Insel nahe der Kleinstadt Tymbaki gebaut werden. Eine hochrangige chinesische Delegation habe bereits den Ort besucht, hieß es weiter. Angaben über die Kosten wurden nicht gemacht. (dpa/tbu)

Es erübrigt sich wohl, zu betonen, dass dieses Projekt für Mensch und Natur der gesamten Region eine absolute Katastrophe darstellt! Und bei der Größenordnung wäre nicht nur die Gegend um Pitsidia, Kalamaki (Kommos-Strand), Matala und Sivas betroffen. Falls die Durchführung des Baus noch zu verhindern ist, wäre es jetzt an der Zeit, dagegen , in welcher Form auch immer, Protest einzulegen. Hier ist Fantasie und Kreativität gefragt. Zumindest sollte diese Nachricht weiter verbreitet werden, um möglichst viele Freunde (Süd-)Kretas zu erreichen.

Pressenachricht: China will Riesenhafen auf Kreta bauen

Beiträge
Luisa | 05.12.2005 | 13:44 Uhr | ID 18773
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

LEIDER, es stimmt! Wir, die wir hier in Südkreta schon lange wohnen, arbeiten, leben – müssen mit diesen Neuigkeiten nun leben.
Es gab bereits eine offizielle Erklärung des Ministeriums.
infos über: http://evog.yen.gr
Karamanlis kommt am 17.12. nach Kreta um seine grossen Vorhaben vorzustellen.
Im www.kreta-forum.net wird bereits tagelang diskutiert.
Judith aus Kalamaki hat mit ihrem Mann bereits einen info-Abend selbst organisiert, aber die Infos waren knapp. Die Landwirte in Timbaki, die Gurken und Tomaten anbauen, glauben an eine Verschiffung ihrer Ware und somit an einen günstigeren Handel.
Jetzt, wo die übrige EU diese Nachrichten erhalten hat, wird es wohl ernst.
Mut macht jetzt nur, daß auch das Großprojekt (Containersammelplatz) auf der winzigen Insel Gavdopoula 1999 aufgrund von einer Unterschriftensammlung gestoppt wurde. Volksabstimmung wird in Griechenland nicht gemacht!
Nun sind Fakten gebraucht und viele Fragen tauchen auf:
Was bedeutet ein Container-Umschlagshafen – wie
ist der Arbeitsablauf dort- es sollen ca. 1 Millionen Container pro Jahr
umgeschlagen werden.
Wie viel Schiffe sind das- die grossen koennen ca. 5000- 8000 container
laden- kleinere nur 3000. Das waeren ca.4-8 Schiffe pro Woche- manchmal mehr,
manchmal weniger.
Werden im Container-Umschlagshafen auch Waren ins Land importiert oder
warten die Container nur umgeladen zu werden? Ausser der
Strandverschmutzung, dem Laerm und des haesslichen Anblicks- wird sich
Industrie ansiedeln? Welche Industrie? Wie sieht das dann langfristig vorort
aus- Hafenerweiterung... Wieviel Arbeitsplaetze werden geschaffen- inklusive
Bau und dann permanent???

Luisa | 05.12.2005 | 15:29 Uhr | ID 18777
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Hier noch weitere Infos auf Englisch,
frisch aus Griechenland!

http://www.ekathimerini.com/ 4dcgi/news/content.asp?aid=63672

http://www.marine-marketing.gr/ newsclip.php?file=200544.txt

http://egov.yen.gr/ media/28654/1110988.doc

Jochen | 05.12.2005 | 21:53 Uhr | ID 18782
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Zum Thema existiert eine eigens eingerichtete Homepage mit weiteren Informationen und Links.

Kein Containerhafen in Timbaki

pedros | 06.12.2005 | 21:51 Uhr | ID 18806
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

hallo ihr lieben,
auch in anderen foren wird dieses thema bereits heiss diskutiert. wie bereits luisa aus kapetania hier berichtete ist die sache wohl sehr ernst zu nehmen.
insbesondere für diese region, wo ja auch zb pitsidia und auch matala dazugehört wäre das touristisch eine katastrophe. ich denke da zb an die seltenen schildkröten am strand von komos, und vieles mehr.
ob das meer dann noch eine gute qualität hat ist auch zu bezweifeln.
ich habe auch eberhard fohrer vor einigen tagen diesbezüglich informiert und er will sich kundig machen...

hoffen wir das beste
gruss pedros

Denis | 19.01.2006 | 02:53 Uhr | ID 19643
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Hier gibt es ein wenig Infos :

www.kein-containerhafen-in-timbaki.com

Luisa Schuschnigg | 19.01.2006 | 15:25 Uhr | ID 19654
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Nun – vielleicht sind die Würfel schon gefallen. Herr Karamanlis befindet sich seit gestern in China und wird in diesen Tagen Vereinbarungen zu bilateralen Abkommen unterzeichnen, darin sollen sich 4 Artikel auf Schiffahrt und Häfen beziehen. Im Gespräch der Verhandlungen ist der Ausbau der Hafen von Thessaloniki, und der Neubau der Häfen von Timbaki/Südkreta und Astakos in Aetoloakarnania (Westgriechenland gegenueber von Kefalonia. Laut der Ausgabe der Patris vom 17.1.06 gibt es Hinweise, dass internationalen Firmen bereits erste Überlegungen anstellen, wie sie sich im Rahmen der Umschlagplätze der neuen Häfen etablieren könnten.

Max | 02.02.2006 | 14:56 Uhr | ID 20048
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Der Containerhafen wird nicht gebaut, wie soeben mitgeteilt wurde! YEEPEEEEEEEEEEEEEEEEE!

Denis | 02.05.2006 | 09:49 Uhr | ID 22980
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Leider ist die ganze Geschichte evtl. doch noch nicht ausgestanden. Neue Infos gibt es auf unserer Seite.

Denis

www.kein-containerhafen-in-timbaki.com

Luisa Schuschnigg | 12.06.2006 | 07:16 Uhr | ID 24430
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Jassas! Wir bitten alle »Kreta – Freunde« um Unterstützung. Wie Ihr unter www.kein-containerhafen-in-timbaki-com nachlesen könnt, ist das Thema noch lange nicht vom Tisch. Am 15.5. hat Euronatur ein Schreiben nach Athen geschickt (auf der website nachzulesen). Wer jetzt die Stiftung Europäisches Naturerbe weiter für ein Engagement bestärken möchte, wie z.B. für eine Pressemitteilung, kann das unter: » info@euronatur.org » tun.

Z. B. folgenden Text einfach kopieren und mailen:

Sehr geehrter Herr Hutter!

Ich freue mich sehr, dass die Organisation Stiftung Europäisches Naturerbe am 15.05.2006 ein Schreiben bezüglich des Containerhafens in Timbaki nach Athen zu Herrn Kefalojiannis und weiteren Ministerien gesendet hat.
Ich würde mir wünschen, dass Sie auch weiterhin, z. B. in Form einer Pressemitteilung, das Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen, damit wir hoffentlich gemeinsam dieses Mega-Projekt verhindern können.

Mit dieser großen Hoffnung und den besten Wünschen
grüße ich Sie und Ihre Mitarbeiter
freundlich,
.............

Es wäre toll – wenn Ihr uns damit unterstützt!

Euronatur ist unsere große Hoffnung! Sie hat auch verhindert, daß Gavdopoulo/Gavdos für einen Containerhafen platt geschoben wurde (kann auch auf der website unter links nachgelesen werden).

Luisa und die vielen anderen, die hier in Südkreta leben sagen euch – evharisto para poli – dankeschön im Voraus.

Luisa Schuschnigg | 12.06.2006 | 07:27 Uhr | ID 24431
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Sorry, ein kleiner Tippfehler : es heißt natürlich : www.kein-containerhafen-in-timbaki.com

luisa | 24.08.2006 | 14:58 Uhr | ID 27352
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Dies ist die adresse der online petition !
http://www.petitiononline.com/ forcrete/petition.html

Versendet diese adresse an all euch bekannte freunde und gaeste und kollegen – alle, die etwas gegen den Containerhafenplan in tymbaki unternehmen moechten!
versucht auch griechen davon zu ueberzeugen zu unterschreiben

luisa | 24.08.2006 | 15:05 Uhr | ID 27355
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Nochmals die Adresse für die Unterschriftensammlung:

http://www.petitiononline.com/ forcrete/petition.html

Denis | 04.09.2006 | 15:54 Uhr | ID 27880
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Hallo in die Welt !

Es gibt wieder neue Entwicklungen.
Aktuell wird laut Presse nun von Seiten der Griechischen Regierung nun auch mit entsprechenden Koreanischen Regierungsstellen und den Vereinigten Arabischen Emiraten – speziell Dubai – über eine Beteiligung oder sogar über den alleinigen Bau gesprochen.

Denis

Text aus der Patris vom 02.09.2006

lou | 08.09.2006 | 17:06 Uhr | ID 28029
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Presseerklärung

Naturidyll auf Kreta bedroht

Umweltstiftung Euronatur warnt vor Ausverkauf der Natur durch die griechische Regierung an ausländische Investoren

Timbaki/Radolfzell. Die Naturidylle auf Kreta ist Hinweisen der internationalen Umweltstiftung Euronatur zufolge durch ein gigantisches Bauprojekt bedroht. Bereits seit Monaten kursieren Gerüchte, dass in der Bucht von Messara bei Timbaki im Süden der beliebten griechischen Urlauberinsel Kreta ein großer Containerhafen entstehen soll. Die Bucht zählt nicht nur zu einem der letzten Gebiete im Mittelmeerraum, in dem die vom Aussterben bedrohte Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) ihre Eier ablegt, sondern blieb bislang von naturzerstörenden Entwicklungen weitestgehend verschont, so die internationale Umweltstiftung Euronatur.
Jetzt ist auch diese naturbelassene Bucht in akuter Gefahr: Nachdem zunächst chinesische, dann saudi-arabische Investoren Interesse gezeigt hatten, in den Bau eines Containerhafens zu investieren, ohne jedoch endgültige Vereinbarungen mit der griechischen Regierung abzuschließen, hat Anfang September griechischen Presseberichten zufolge eine südkoreanische Delegation den Standort im Süden Kretas gemeinsam mit dem griechischen Minister für Handelsschifffahrt, Manolis Kefalogiannis, besucht. Im Anschluss daran unterzeichneten Kefalogiannis und der südkoreanische Minister für Nautische Angelegenheiten und Fischfang, Sung Jin, ein Memorandum zur Zusammenarbeit bei Entwicklung, Verwaltung und Betrieb eines Hafens in Timbaki. Damit erhärten sich endgültig die bisher inoffiziellen Informationen, denn nun existiert erstmals eine schriftliche Absichtserklärung zwischen Griechenland und einem ausländischen Investor für den Bau des Hafens.
Für rund 2,5 Milliarden Euro soll der Hafen, der auf eine Abfertigung von jährlich 2 Millionen Container ausgelegt ist, auf einem ehemaligen Militärgelände entstehen. Zum Vergleich: in Hamburg, dem neuntgrößten Hafen der Welt, wurden 2005 8 Millionen Container umgeschlagen. Der Bau eines solchen Hafens im Süden Kretas würde nicht nur die letzten Eiablageplätze der Unechten Karettschildkröte gefährden, sondern das gesamte, derzeit landwirtschaftlich geprägte Gebiet nachhaltig verändern und somit jede Möglichkeit unterbinden, vor Ort einen naturverträglichen Tourismus aufzubauen.
Versuche der Naturschützer, mehr über das Vorhaben und seine zu erwartenden Umweltauswirkungen zu erfahren, wurden von Griechenland abgeblockt. Euronatur: die griechische Regierung schweigt und selbst gegenüber der lokalen Bevölkerung werden die Pläne – vermutlich bewusst – im Geheimen gehalten. »Wir wissen schon lange, dass etwas im Busch ist, aber wir wissen nicht, wie weit der Ausverkauf bereits gediehen ist«, betont Judith Kessler-Ktistaki von der lokalen Bürgerbewegung, die sich seit Monaten gegen den Bau des Containerhafens wendet.
Wenngleich nach wie vor nicht klar ist, ob der Hafen tatsächlich gebaut wird, haben sich die lokalen Umwelt- und Naturschützer entschlossen, eine Petition im Internet gegen den Bau des Hafens zu veröffentlichen. Wer die lokalen Umweltschützer bei ihrem Kampf gegen den Ausverkauf der Natur unterstützen möchte, kann die Petition unter http://www.petitiononline.com/ forcrete/petition.html
unterzeichnen.


Bei Rückfragen:

Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur)
Konstanzer Str. 22
78315 Radolfzell
Tel. 07732 – 92 72 0
Fax 07732 – 92 72 22
E-mail info@euronatur.org
Internet www.euronatur.org

Vincent | 13.09.2006 | 13:26 Uhr | ID 28167
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen – Na und?

Eine abgelegene und arme Regino Kretas soll einen grossen Hafen erhalten und was passiert? Das Idyll der Kreta-Reisenden und -Auswanderer wird zerstoert! Die Eingeborenen wollen vom Esel auf den Pickup umsteigen!

Ob es da nicht gute Gruende gibt, zu meinen das der Hafen im Interesse der Kreter liegt? Von diesen Interessen ist auf der schoenen Webseite nix zu sehen. (nur auf Deutsch natuerlich, giati na milame kai me Ellines;).

anna | 23.09.2006 | 07:50 Uhr | ID 28517
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Kreta gilt – in griechischen Erhebungen – als das reichste griechische Bundesland. Auch die Messarites (die Einwohner der Messara, die man wohl kaum als »Eingeborene« bezeichnen kann) sind einigermaßen wohlhabend, reiten schon seit 20 Jahren nicht mehr auf Eseln, haben Land- und Stadthäuser. Aber man verspricht ihnen MEHR, z.B. dass die Enkel nicht mehr arbeiten müssen!!! Und einige wollen eben einfach immer MEHR für immer weniger Arbeit – - – (und für diejenigen, die heute hier noch arm sind, sind diese Versprechungen ohnehin nicht gedacht) Dass Kreta vielerorts einen »Dritte-Welt-Eindruck« macht, liegt übrigens nicht an Reichtum oder Armut.
Der treibende Minister verdient übrigens an der Hafen-Investition – ganz legal – eine mehrfach sechsstellige Summe.
Inzwischen sind wir alle Europäer. Die hier ansässigen Nicht-Griechen haben ein Recht, um ihre Existenzen zu kämpfen wie alle anderen kretischen Einwohner, mit denen wir im übrigen täglich reden, denn wir sind Verwandte, Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunde. Aber diese Lebens-Existenzen von Griechen wie Nicht-Griechen sind mit einem solchen Hafen in Gefahr. Er bedeutet für die ganze Region neben dem Verlust von Arbeitsplätzen einen drastischen Rückgang der Lebensqualität, eine noch größere gesundheitliche Gefährdung, als es die Gewächshäuser heute schon sind: auf den Meeren gilt kein Umweltschutz. Schiffsschornsteine dürfen in die Luft blasen, was sie wollen. Der Qualm enthält 2700 mal mehr Schwefeldioxid, was dann in Hafennähe als saurer Regen auf die Olivenbäume niedergeht. Und es wird mehr regnen, denn der Dreckausstoß trägt zur Wolkenbildung bei. Ein einziges Containerschiff verbraucht die Ölmenge eines großen Tankers. Das nur, Herr »diverser« Vincent, ein paar Stichworte zum Thema »Idyll für Kreta-Reisende und Auswanderer«. Es gibt noch eine Menge anderer ernsthafter Argumente gegen diesen Hafen-Wahnsinn.
Im Falle des Baus eines solchen Hafens sollte man Kreta als Reiseland boykottieren!
Grüße von zahlreichen, möglicherweise existenzbedrohend Betroffenen.

Rudolf Hasselblatt | 02.10.2006 | 10:44 Uhr | ID 28831
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Zum geplanten Containerhafen in Timbaki gibt es einen sehr gut recherchierten und umfangreich argumentierenden Text unter

www.timbakiprotest.net

Dieser kann auch als »Fundus« für weitere Aufklärung und Vervielfältigung benutzt werden.

Lektüre empfohlen!

R. Hasselblatt

Ein ökonomisches und ökologisches Desaster...

Redaktion WATERKANT (AKN e.V.) | 22.05.2007 | 09:28 Uhr | ID 39211
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Weiß denn nun eigentlich jemand definitiv, was aus diesem Kreta-Projekt wird bzw. geworden ist? Am Rande der EU-Meeresschutzkonferenz Anfang Mai 2007 in Bremen verlautete, Kreta sei als Standort des Gigaterminals längst gestorben, vielmehr solle Piräus ausgebaut werden. Stimmt das? Wenn ja, wo oder wie lässt sich das verifizieren?

michalis | 29.05.2007 | 21:33 Uhr | ID 39766
Re: Aktuell! Riesiger chinesischer Handelshafen soll im kretischen Süden gebaut werden!

Hallo Jochen,
klasse, dass Du so »aufmerksam« bist – Danke.
Und ein netter Zufall, dass der link, den Du mitgeschickt hast, ausgerechnet vom »Stadtanzeiger« ist – hab ich gar nicht gelesen.
Hab‹ Deine Nachricht (und natürlich den link) gleich an meine Freunde in der Sfakia weitergeschickt – ist zwar gut 80 km weg, aber die werden sich bestimmt auch daran »stoßen« – wäre schön.
Yiassu
Micha

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